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  Einleitung
Willkommen bei Satelco!
Diese Anleitung soll Ihnen die Installation von Satelliten-Empfangsanlagen erleichtern und auf Gefahrenpotenziale hinweisen.

Sie können die Komponenten selbst installieren oder von einem Fachbetrieb installieren lassen. Die Installation ist vergleichbar mit der Montage einer ASTRA Satellitenempfangsantenne und einer PCI-Bus Steckkarte (zum Beispiel einer Sound- oder Netzwerkkarte). In den folgenden Kapiteln finden Sie ausführliche Anleitungen zur Installation und Inbetriebnahme der erforderlichen Komponenten.
Hinweis!
Vor Beginn der Installationsarbeiten überprüfen Sie bitte die gelieferten Materialien laut Stückliste auf ihre Vollständigkeit.
Es empfiehlt sich mit dem Einbau bzw. Anschluss des PC-Satelliten-Receivers (PCI-Bus Karte oder der USB-Box) und der Installation der Software zu beginnen, da die Ausrichtung der Antenne und die Überprüfung der Gesamtanlage mit Hilfe des PC's oder eines SAT-Finders durchgeführt wird.
Achtung!
Bitte lesen Sie deshalb vor dem Beginn der Installation und Inbetriebnahme die den einzelnen Komponenten (Empfangsantenne, LNB, PC-Satelliten-Receivers usw.) beiliegenden Gebrauchs- und Installationsanweisungen aufmerksam durch. Bei abweichenden Beschreibungen gilt die Beschreibung, die der entsprechenden Komponente beiliegt.
  1. Verwendungszweck
Die Artikel sind vorgesehen:
ausschließlich für den Empfang von Satellitensignalen
nur für den Einsatz als Haushaltsantenne.
Als Haushaltsantenne gilt gemäß DIN 4131 eine Antenne mit höchstens 6 m freier Mastlänge und einem Einspannmoment bis zu 1650 Nm.
für die Montage an nicht schwingungsanfälligen Bauwerken.

Beachten Sie unbedingt die Angaben über die Grenzlast in den Technischen Daten (siehe unten).
Bei Überschreitung können Teile losbrechen!

Achtung!
Verwenden Sie die Parabolantenne nicht zu anderen Zwecken, als in dieser Anleitung angegeben.
Insbesondere dürfen Sie niemals
- irgendwelche Bauteile verändern oder
- andere Bauteile verwenden, als vom Hersteller ausdrücklich für die Verwendung mit der Antenne vorgesehen.
Andernfalls kann es sein, dass die Antenne nicht mehrausreichend stabil und sicher ist!
  2. Technische Daten
Die Parabolantennen erfüllen die Anforderungen gemäß DIN EN 50083-1
75 cm Qualitätsantenne mit Feinjustierung
Antennengewinn bei 11,75 GHz: 38,7 dB
Kreuzpolarisationsentkopplung >27 dB
Halbwertsbreite <2,2°
Reflektordurchmesser Breite 750 mm, Höhe 810 mm
Elevationsbereich 0° - 90°
Windgeschwindigkeit (Betrieb) bis 80 km/h 21,3 kg
Windgeschwindigkeit (Höchstens) bis 180 km/h 85,4 kg
Windlast (bei 130 km/) 450 N
LNB-Aufnahme mm 40
  3. Bevor Sie
die Parabolantenne montieren, anschließen oder verwenden, beachten Sie unbedingt die Hinweise in dieser Anleitung! Wenn Sie die Hinweise nicht beachten,
- können durch Fehler bei der Montage oder beim Anschluß Schäden an der Antenne oder am Montage-Ort entstehen,
- können durch Fehlverhalten Gefahren für Ihre Gesundheit und Ihr Leben entstehen,
- haftet der Hersteller nicht für darauf zurückzuführende Fehlfunktionen und Schäden!
Bitte beachten Sie bei Arbeiten an Antennenanlagen Ihre Verantwortung für Ihre Mitmenschen! Heben Sie die Anleitung für später auftretende Fragen auf und geben Sie diese bei einem Verkauf an den neuen Besitzer weiter!
Vorsicht!
Auf keinen Fall dürfen Sie unter Freileitungen Antennen montieren, andernfalls können vielleicht unbedingt erforderliche Mindestabstände unterschritten sein.
Halten Sie auch zu den Seiten mindestens 1 m Abstand zu allen anderen elektrischen Einrichtungen ein!
Es besteht Lebensgefahr, falls metallische Antennenteile elektrische Einrichtungen berühren!
Montieren Sie niemals Antennen auf Gebäuden mit leicht entzündbaren Dachabdeckungen, z. B. Stroh, Reet oder ähnlichen Materialien! Andernfalls besteht Brandgefahr bei atmosphärischen Überspannungen (statische Aufladung) oder Blitzentladungen (z. B. Gewitter).
  4. Montage-Ort wählen
Der richtige Montage-Ort ist entscheidend darüber, ob Ihre Parabolantenne sicher aufgebaut und optimal funktionieren kann. Bei der Montageortwahl sind bauwerkstypische Besonderheiten zu berücksichtigen. Bei Montage an Dach- und Gebäudekanten und zylindrischen Bauwerken ist gemäß DIN 1055, Teil 4 bzw. 4131 mit erhöhten Wind oder Schwingungsbelastungen zu rechnen. Die dynamischen Eigenschaften der Antenne und des Bauwerks können sich gegenseitig beeinflussen und negativ verändern. Bei Nichtbeachtung kann eine Überschreitung der unter Punkt 2 genannten Grenzbelastung oder Schwingungsfestigkeit auftreten.
Die Parabolantenne mussnicht unbedingt auf das Dach, weil es nicht auf die Höhe über Grund ankommt, sondern nur auf die freie "Sicht" zum Satelliten. Deshalb kann ein geeigneter Montage-Ort zum Beispiel auch im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse, an einer Fassade oder an einer Garage zu finden sein. Wenn also möglich, sollten Sie besser nicht auf dem Dach montieren. Immerhin verringern Sie damit Ihren Arbeitsaufwand und die Gefahren bei Montagearbeiten auf dem Dach!
Für einen einwandfreien Empfang muss eine freie "Sicht" in Richtung Süden (+/- 30°) gewährleistet sein, bei einer Erhebung von etwa 30°. Achten Sie darauf, dass sich keine Hindernisse zwischen der Parabolantenne und dem jeweiligen Satelliten befinden (z. B. Bäume, Dach- oder Hausecken, andere Antennen). Hindernisse können den Empfang bis zum Totalausfall beeinträchtigen.
Vorsicht!
Bei der Montage der Parabolantenne können Gefahr für Ihr Leben und Ihre Gesundheit entstehen! Beachten Sie deshalb:
- Die hier beschriebenen Montageschritte setzen gute handwerkliche Fähigkeiten und Kenntnisse vom Materialverhalten bei Windeinwirkung voraus. Lassen Sie die Arbeiten daher von einem Fachmann ausführen, wenn Sie nicht selbst über solche Voraussetzungen verfügen.
- Betreten Sie Dächer oder absturzgefährdete Stellen nur mit einem ordnungsgemäß angelegten intakten Sicherheitsgurt!
- Vergewissern Sie sich, ob das Dach Ihr Gewicht aushält.
  Betreten Sie niemals brüchige oder unstabile Flächen!
  Tragen Sie feste, rutschhemmende Schuhe!
- Leitern oder andere Steighilfen müssen in einwandfreiem Zustand sein.
  Bauen Sie keine waghalsigen "Klettertürme"!
- Wenn Passanten durch herabfallende Gegenstände während der Montage gefährdet werden können,
   müssen Sie den Gefahrenbereich absperren!
- Achten Sie auf Freileitungen, falls solche in der Nähe des Montage-Ortes vorbeiführen.
Bei Berührung besteht akute Lebensgefahr!
- Arbeiten Sie niemals bei aufziehendem Gewitter oder während eines Gewitters an Antennenanlagen.
  5. Antenne montieren
Achten Sie bei der Montage des Antennenträgers (Mast oder Wandausleger) darauf, dass dieser senkrecht steht. Andernfalls kann die Ausrichtung der Antenne auf den Satelliten zu Schwierigkeiten führen.
a) Anforderungen an den Antennenträger
1. Verwenden Sie nur Masten oder Tragrohre, die speziell für Antennenmontage geeignet sind. Andere Rohre oder Träger haben zumeist nicht die erforderliche Festigkeit bei Wind- und Wettereinflüssen.
2. Wählen Sie einen Rohrdurchmesser zwischen 32 und 80 mm mit einer Wanddicke von mindestens 2 mm. Die im Fachhandel erhältlichen Antennenstandrohre erfüllen dies in der Regel.
3. Montieren Sie den Mast und Masthalter, wie in deren,Montageanleitung angegeben. Bei einer Mastmontage auf dem Dach, mussder Mast über mindestens 1/6 der freien Länge eingespannt werden.
b) Mehrere Antennen an einem Antennenträger
1. Montieren Sie die Parabolantenne am Mast ganz unten, um das Biegemoment an der Einspannstelle gering zu halten.
2. Überschreiten Sie keinesfalls die maximale Belastbarkeit für den Mast oder Masthalter, wie in deren technischen Daten angegeben.
3. Die maximale Belastbarkeit ist ausreichend berücksichtigt - wenn Sie Ihre Antennenanlage so ausführen, wie im Beispiel nebenan gezeichnet und übliche Haushaltsantennen sowie aus dem Fachhandel bezogene Mastbauteile verwenden.
Achtung!
Bei einer anderen Bauweise müssen Sie Windlast und Biegemoment an der Einspannstelle gemäß DIN EN 50083-1 errechnen (oder von einem Fachmann errechnen lassen).
c) Tragarm- und Mastschellen-Montage
1. Tragarm
Stecken Sie die Teile (Tragarm und Speisesystemhalterung) zusammen und führen Sie sie in den an der Antenne montierten Träger ein. Fixieren Sie die Teile mit den beiliegenden Schrauben.
2. Mastschelle
- Mastschelle mit der Schraube und, bzw. Schrauben, Beilagescheiben und Muttern (unten) am Antennenträger Handfest anschrauben. (Der Parabolspiegel muss später noch auf die Elevation ausgerichtet werden.)
- Gewindebügel in die mittlere Ausstanzung der Mastschelle einführen.
- Schließschelle aufstecken und Parabolspiegel mit den 2 Muttern locker am Mast/Ausleger fixieren. (Der Parabolspiegel muss später noch in der Azimutrichtung ausgerichtet werden.)
d) Montage der Speisesystemhalterung
Legen Sie das untere Teil der Speisesystemhalterung auf die Platte am Tragarm auf, setzen sie das Speisesystem ein, legen Sie das obere Teil der Halterung auf das Speisesystem und ziehen Sie die zwei Schrauben leicht an. Das Speisesystem muss evtl. noch auf die Polarisation eingestellt werden. Siehe dazu den Anwendungshinweis des Speisesystems.
e) Speisesystem (LNB)
Entnehmen Sie weitere Hinweise zur Speisesystem-Montage den dort beiliegenden Anwendungshinweisen. Nach der Montage des Speisesystems und dem Anschließen des Koaxialkabels am LNB, erfolgt das Ausrichten der Antenne.
f) Die Verkabelung
Das Antennenkabel wird mittels handelsüblicher F-Stecker am Ausgang der LNBs und dem LNB-Eingang des PC-Satelliten-Receivers bzw. des Positionsumschalters befestigt (aufgeschraubt). Montieren Sie die F-Stecker wie gezeigt auf die jeweiligen Antennenkabelstücke.
Entfernen Sie den äußeren Mantel des Kabels auf 14 mm. Streifen Sie die Geflechtabschirmung zurück und biegen Sie die zweite Abschirmung (Alufolie) zurück.
Entfernen Sie circa 6 mm der Innenisolation des Kabels (d.h. 8 mm müssen stehen bleiben).
Stecken Sie den Stecker auf das Kabel, schrauben Sie ihn durch Rechtsdrehen auf die Abschirmung.
Das Ende des F-Steckers und das Ende des Innenleiters sollten eine Linie bilden.
Achtung! Die Abschirmung und der Innenleiter dürfen nicht kurzgeschlossen werden.
Achtung! Verwenden Sie ausschließlich das beiliegende, für Satellitenempfangsanlagen geeignete Kabel.
Wichtig! Bitte orientieren Sie sich bei der Anfertigung und Installation der einzelnen Kabel an der nachfolgenden Gesamtübersicht.
    6. Ausrichten der Satelliten-Empfangsanlage
 
- Bestimmen Sie den Satelliten, auf den Sie die Empfangsanlage ausrichten wollen. (z. B. ASTRA 23,5° Ost)
- Schalten Sie Ihr Fernsehgerät (oder Ihren Messempfänger) und Ihren Receiver ein und wählen Sie am Receiver oder am Messgerät ein zu diesem Satelliten gehörendes Programm (z. B. ARD).
Für die folgenden Schritte benötigen Sie gegebenenfalls einen Helfer, falls Sie nicht selbst an einem Antennenmessgerät oder Bildschirm mit angeschlossenem Satellitenreceiver das Ergebnis der Ausrichtarbeiten beobachten können.
a) Neigung (Elevation) einstellen
- Lockern Sie die Schraube an der Neigungsskala (Elevation) an der Halterung.
- Stellen Sie dann die Neigung ein - den genauen Elevationswinkel für Ihren Standort finden Sie in der Azimut-/Elevationstabelle. Wenn Ihr Standort in der Tabelle nicht aufgeführt ist, orientieren Sie sich am nächstgelegenen Ort.
- Ziehen Sie die Schraube an der Neigungsskala handfest an, die Neigung muss später noch feineingestellt werden.
b) Richtung (Azimut) einstellen
- Lösen Sie nun leicht die Muttern an der Mastschelle. Drehen Sie die Antenne in Richtung des gewünschten Satelliten (z. B. ASTRA 23,5° Ost).
- Kontrollieren Sie am Satellitenreceiver, ob Sie auch wirklich den gewünschten Satelliten (z. B. ARD auf ASTRA)
"getroffen" haben.
Hinweis: Dadurch, dass die Antenne nach Süden ausgerichtet ist, ist Osten links und Westen rechts. Bei Verwendung eines SAT-Finders Antenne auf Pegel-Maximalanzeige einstellen. Bei Einstellung ohne Messgerät auf beste Bildqualität einstellen. Dazu ist in den meisten Fällen eine Hilfsperson erforderlich, die Ihnen durch Zuruf die Bildqualität mitteilt. Nach den Einstellarbeiten alle Muttern an der Mastschelle 2 (Azimut) und Elevationsausrichtung Abwechselnd gleichmäßig soweit anziehen, dass der Spiegel seine Position nicht verändert.
Hinweis:
Zur leichteren Montage wird je nach Paket ein SAT-Finder beigelegt. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanleitung.
c) Feineinstellung
- Lösen Sie erneut die Schraube an der Neigungsskala und schwenken Sie die Antenne leicht nach oben und unten, bis Sie entweder am Antennenmessgerät das stärkste Antennensignal messen, oder bei optischer Beurteilung am Bildschirm den besten Bildeindruck erzielen. Dazu schwenken Sie die Antenne soweit nach oben und unten, bis Sie jeweils an die Grenze kommen, wo die ersten sogenannten "Fischchen" (Spikes) am Bildschirm erscheinen. Stellen Sie die Antenne dann in die Mitte zwischen diese beiden Grenzpunkte. Dieser Vorgang ist unbedingt erforderlich, weil die Signal-Empfangskeule der Antenne oben relativ wenig gekrümmt ist und zu den Flanken hin steil abfällt. Bei der Grobeinstellung der Antenne können Sie zwar ein gutes Bild haben, wissen aber nicht, ob Sie sich gerade noch am Rand des Pegelmaximums befinden. Schon beim ersten Schwanken des Antennenstandrohres im Wind, wird die gute Bildqualität über die steilen Keulenflanken "abstürzen".
- Korrigieren Sie nun abwechselnd die Richtung (Azimut) und Neigung (Elevation), bis sich das Mess- oder Bildergebnis nicht mehr verbessert.
Hinweis: Beim Festdrehen der Muttern an der Mastschelle kann sich die Antenne leicht verdrehen! Dies sollten Sie bei der Feineinstellung beachten und eventuell für eine ganz genaue Einstellung ausnutzen.
d) Antenne endgültig festschrauben
- Ziehen Sie danach links und rechts an der Halterung die Schraube an der Neigungsskala fest,
- Ziehen Sie anschließend die Muttern an der Mastschelle wechselseitig fest
- Kontrollieren Sie zum Schluss noch einmal alle Schraubverbindungen auf festen Sitz,
- Führen Sie die Kabel in die Öffnung an der Tragarmunterseite ein und befestigen Sie sie im weiteren Verlauf, damit diese nicht durch Windbewegungen scheuern und beschädigt werden
Warnung!
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten dürfen wegen der Gefahr unzulänglicher Arbeitsergebnisse nur von hierfür speziell geschulten Fachkräften des Elektrohandwerks ausgeführt werden!
Führen Sie niemals Erdungs- und Blitzschutzarbeiten durch, wenn Sie nicht selbst Fachkraft mit entsprechenden Kenntnissen sind! Die hier abgedruckten Hinweise sind keine Aufforderung an Nichtfachleute, Erdungs- und Blitzschutzarbeiten in eigener Verantwortung durchzuführen, sondern dienen der von Ihnen beauftragten Fachkraft als zusätzliche Information!
  7. Antenne erden / Blitzschutz
Die Antenne muss gemäß DIN EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend geerdet werden. Von der Erdungspflicht ausgenommen sind nur solche Antennen:
- die mehr als 2m unterhalb der Dachkante
- und zugleich weniger als 1,5m von Gebäuden angebracht sind.

Zur Erdung muss der Mast auf kürzestem Weg über einen geeigneten Erdungsleiter mit der Blitzschutzanlage des Gebäudes verbunden sein, falls keine Blitzschutzanlage vorhanden ist: mit der Gebäudeerdung.

Anschlüsse an die Blitzschutzanlage dürfen nur von einem qualifizierten Blitzschutzanlagen-Installateur durchgeführt werden.

a) Geeignet als Erdungsleiter
- ist ein Einzelmassivdraht mit einem Querschnitt von min. 16 mm² Kupfer, min. 25 mm² Aluminium oder min. 50 mm² Stahl.

b) Nicht geeignet als Erdungsleiter
- sind die Außenleiter der Antennenkabel
- metallische Hausinstallationen (z.B. Metallrohre der Wasser- oder Heizungsanlage) da die Dauerhaftigkeit der Verbindung nicht gewährleistet werden kann
- oder Schutzleiter oder Neutralleiter des Starkstromnetzes.

c) Führung von Erdungsleitern

- Antennenkabel und Erdungsleiter dürfen nicht durch Räume geführt werden, die zur Lagerung von leicht entzündlichen Stoffen dienen (z.B. Heu, Stroh) oder in denen sich eine explosive Atmosphäre bilden kann (z.B. Gase, Dämpfe)
- Bei Verwendung der Parabolantenne in kompletten Antennenanlagen (z.B. Verteilanlagen) müssen zudem die Erdungsmaßnahmen so ausgeführt sein, dass der Erdungsschutz auch dann bestehen bleibt, wenn einzelne Einheiten entfernt oder ausgetauscht werden.

Gefahren können nicht nur durch Gewitter entstehen (Blitzschlag), sondern auch durch statische Aufladung oder Kurzschluss in den angeschlossenen Geräten. Deshalb muss generell für alle Antennenanlagen aus Sicherheitsgründen ein Potenzialausgleich aus 4 mm² Kupfer vorgenommen werden. Die Kabelschirme aller Koaxialantennen-Niederführungskabel müssen über einen Potentialausgleichsleiter mit dem Mast verbunden werden.